Herzlich Willkommen

auf der Internetpräsenz der Unabhängigen Wissenschaftlichen Kommission beim Bundesministerium der Justiz zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit (UWK-BMJ).

Am 11. Januar 2012 bestellte die damalige Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger den Marburger Strafrechtslehrer Professor Dr. Christoph Safferling gemeinsam mit dem Potsdamer Zeithistoriker Professor Dr. Manfred Görtemaker zur Unabhängigen Wissenschaftlichen Kommission beim Bundesministerium der Justiz zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. Der jetzige Amtsinhaber, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas, hat bereits bei seiner Amtseinführung am 18. Dezember 2013 die Einrichtung der Kommission begrüßt und führt das Projekt mit gleicher Intensität fort.

Gegenstand der Untersuchungen ist der Umgang des BMJ mit der NS-Vergangenheit in den 1950er und -60er Jahren, dem Zeitalter der „Rosenburg“, dem ersten Amtssitz des Ministeriums, welcher dem Projekt zugleich seinen Beinamen verlieh.

6. Rosenburg-Symposium erörterte Ethos der Juristen

Am 29.06.2016 fand im Auditorium der Bucerius Law School in Hamburg das 6. Rosenburg-Symposium statt.

Im Rahmen dieser Public History-Veranstaltung stellte die Unabhängige Wissenschaftfliche Kommission beim Bundesministerium der Justiz zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit bisherige Ergebnisse ihrer Arbeit vor.

Thema des Symposiums waren das Ethos der Juristen und die Frage nach den Folgerungen, die aus den Erkenntnissen der Kommission für dieses zu ziehen sind.

Nach einem Grußwort vom Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas sprach Sir Thomas Legg, ehemaliger Permanent Secretary of the Lord Chancellor’s Department und Clerk of the Crown in Chancery über das Verfassungsrecht des Vereinigten Königreiches und die Lehren, die sich aus dem Rosenburg-Projekt für dieses ergeben.

Im Anschluss diskutierte ein Podium, dem neben Prof. Safferling als Mitglied der Kommission Professorin Doris König, Richterin des Bundesverfassungsgerichts, Professor Bernhard Schlink, Dr. Klaus von Dohnanyi, Bundesminister a.D. sowie Gisela Friedrichsen, Journalistin beim Magazin „Der Spiegel“, angehörten, mit dem Publikum. Hierbei wurden gerade auch mögliche Konsequenzen für die Ausbildung angehender Juristinnen und Juristen erörtert.

Den Redebeitrag des Bundesministers der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko MAss anlässlich des Symposiums finden Sie hier.

(Foto: BMJV/photothek/Thomas Trutschel)

5. Rosenburg-Symposium : "Aufarbeiter"-Kommissionen kamen zum Austausch zusammen

Am 26. April fand im Haus der Wannseekonferenz das 5. Rosenburg-Symposium statt.

Die Veranstaltung wurde vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gemeinsam mit der Unabhängigen Wissenschaftlichen Kommission zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit organisiert.

Gegenstand verschiedener Panels war der Austausch über die Untersuchungen und Ergebnisse der von unterschiedlichen Ministerien und Behörden eingesetzten Expertenkommissionen zur Untersuchung ihrer NS-Vergangenheit. Dank der herausragenden Expertise der anwesenden Wissenschaftler fand eine interessante und aufschlussreiche Diskussion statt, der zahlreiche Besucher beiwohnten. Es zeigte sich das große Interesse an den Berichten der verscheidenen Kommissionen. Professor Dr. Christoph Safferling stellte die bisherigen Forschungsergebnisse der UWK-BMJ vor, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas anwesend sprach einleitende Worte.