Zweites "Rosenburg-Symposium", 5. Februar 2013 in Nürnberg

Das zweite Symposium der Unabhängigen Wissenschaftlichen Kommission beim Bundesministerium der Justiz zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit (UWK-BMJ) hatte insbesondere die Verantwortung der Juristen zum Gegenstand. Im historischen Schwurgerichtssaal des Landgerichts Nürnberg-Fürth, in dem schon der Nürnberger Hauptkriegsverbrecher- sowie im Anschluss daran der Juristenprozess stattfanden, sprachen Wissenschaftler über Ihre Erkenntnisse und gaben Zeitzeugen Auskunft über ihre Erfahrungen.

Eröffnung durch Professor Dr. Christoph Safferling

Grußwort des Präsidenten des Oberlandesgerichts Nürnberg, Peter Küspert.

Grußwort des zweiten Bürgermeisters der Stadt Nürnberg, Horst Förther

"Die Verantwortung der Juristen für die Aufarbeitung des NS-Unrechts", Bundesministerin der Justiz, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Zum aktuellen Stand der Arbeiten der UWK-BMJ mit einem kurzen Abriss über das Leben und Wirken des Juristen Eduard Dreher, Professor Dr. Christoph Safferling

"Der Holocaust im Gerichtssaal: Das Strafverfahren gegen Adolf Eichmann in Jerusalem - Vortrag und Diskussion", Gabriel Bach, ehemaliger Richter am Israelischen Supreme Court und stellvertretender Ankläger Adolf Eichmanns

"Auschwitz im Gerichtssaal: der sog. Auschwitzprozess in Frankfurt - Vortrag und Diskussion", Dr. Heinz Düx, Richter am Oberlandesgericht Frankfurt a.D. und ehemaliger Ermittlungsrichter im Auschwitzprozess

"Die bundesdeutsche Justiz und die Aufarbeitung von Justizunrecht - Vortrag und Diskussion", Professor Dr. Günter Hirsch, Präsident des Bundesgerichtshofs a.D.

"Die juristische Aufarbeitung des Holocaust in Deutschland und weltweit: belastete und unbelastete Juristen - Vortrag und Diskussion", Professor Dr. Hans-Ulrich Thamer

"Fortwirken von NS-Juristen in der Bundesrepublik - Vortrag und Diskussion", Professor Dr. Eva Schumann

Ausblick auf die anstehenden Arbeiten der Kommission, Professor Dr. Manfred Görtemaker